Studio B (Oldenburg), Sa., 13.03.10 22:00 Uhr
Tags: Party,Houseelectro,Minimal
Künstler: Tom Clark (Watergate Berlin, Highgrade Records), FACH-2WO (Boxx Sessions...
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Vor einem Jahr erschütterte der Amoklauf von Winnenden Deutschland. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer war damals Vorsitzender der Innenministerkonferenz (IMZ) und legte kurz nach der Tat Vorschläge zur Verschärfung des Waffenrechts vor. Der Stern (stern.de) hat mit Mäurer darüber gesprochen, warum so wenig von seinen damaligen Forderungen umgesetzt wurden. Hier Auszüge aus dem Interview
Mäurer: "Von dem, was ich mal gefordert habe - ein vollständiges Verbot aller großkalibrigen Waffen - sind wir noch meilenweit entfernt. ... für mich ist immer noch nicht nachvollziehbar, wozu man zum Sportschießen überhaupt großkalibrige Waffen braucht. Auch in der Frage, wie viele Waffen man erwerben darf, ist das Gesetz weit hinter dem zurückgeblieben, was ich gewollt habe. "
Mäurer: "an der massiven Lobbyarbeit der Schützenverbände ist auch der Vorschlag gescheitert, Waffen und Munition getrennt aufzubewahren. Es haben sich wirklich sehr viele engagiert, um eine Verschärfung zu verhindern. Dazu gehören die großen Jagd- und Sportschützenverbände, aber ich glaube auch, dass die Industrie ihren Beitrag dazu geleistet hat. (Die Lobby) ist sehr gut organisiert und vernetzt, gerade auch im lokalen Bereich. Da schwindet dann sehr schnell der Mut der Bundestagsabgeordneten, Dinge zu beschließen, die daheim unbeliebt sind. Ich glaube, ... Abgeordnete aus ländlichen Regionen haben da so ihre liebe Not mit einer Verschärfung gehabt."
Die NDR Reihe "Lebensträume" portraitiert große deutsche Unternehmer, die ein Imperium aufbauten und daran scheiterten. Nach den Filmen über Friedrich Jahn ("Wienerwald") und Josef Neckermann, beschäftigt sich "Lebensträume" am Samstag mit dem Bremer Autobauer Carl F. Borgward.
Borgward baute nach dem zweiten Weltkrieg kleine günstige Autos, später brachte er, zum Beispiel mit der Isabella, Eleganz, Sportlichkeit und amerikanischen "Flair" auf deutsche Strassen. Er traf den Zeitgeist und seine Firma expandierte stetig. Kurz vor Ende der Bremer Borgward Werke 1961 waren dort 20.000 Menschen beschäftigt.
Der NDR schreibt: "Borgward ... genießt seine hart erarbeitete Ausnahmestellung in vollen Zügen. Dass er dabei wenig Rücksichten auf die Befindlichkeiten des Bremer Senats nimmt, rächt sich Anfang der 1960er-Jahre, als das Geld knapp wird. Plötzlich ist Borgward auf Überbrückungskredite von Seiten der Hansestadt Bremen angewiesen ... . ... entscheiden die Politiker, ihm keine weiteren Kredite mehr zu geben. Sie entmachten den Alleininhaber, bringen seine Firmen unter ihre Kontrolle, um dann alles zu verkaufen. Borgward sieht sich zur entschädigungslosen Übereignung seines Automobilkonzerns an das Land Bremen gezwungen. ... Die über 20.000 Arbeiter und Angestellte werden entlassen. Wenig später erfolgt die Liquidation des Unternehmens, bei der schließlich alle privaten Gläubiger ihr Geld zu 100 Prozent zurück erhalten. Tief verbittert stirbt der Mann, dessen Name in die Autogeschichte eingegangen ist."
Das Verbraucherportal Verivox und das Marktforschungsunternehmen Gfk haben die Energiepreise in den einzelnen Bundesländern mit der jeweiligen Kaufkraft verglichen. Ergebnis: Ausgerechnet, dort, wo die Kaufkraft am niedrigsten ist, sind die Energiepreise am höchsten. Die Liste wird von Sachsen angeführt, wo ein Zwei-Personen-Haushalt im Schnitt 1.425 Euro für Strom Gas bezahlen muss. In Bayern sind es dagegen nur 1.312 Euro - Eine Differenz von 113 Euro jährlich.
Nur in Bremen (und Berlin) stimmt das Verhältnis zwischen Energiepreis und Kaufkraft, so Verivox: 1.224 Euro für einen Bremer Zwei-Personen-Haushalt jährlich für Strom und Gas ist bundesweit der niedrigste Preis (de.news.yahoo.com).
Im Hinspiel des Achtelfinales haben sich Valencia und Werder 1:1 unentschieden getrennt. Werders Tor schoss Frings durch Foulelfmeter in der 24. Minute.
Auch der HSV konnte sich in der Europa League gegen Anderlecht mit 3:1 durchsetzen. Wolfsburg und Rubin Kasan trennten sich ebenfalls 1:1 unentschieden.
Dieses Wochenende (12. bis 14. 3.) findet in Bremen die „Passion Sports Convention" statt. In den Messehallen sechs und sieben wird so einiges zum Mitmachen und Zuschauen geboten. Unter den Schwerpunkten Water, Snow, Urban und Style präsentieren Aussteller und
"Anwender" ihr Können rund um die Themen Fun- und Extrem-Sportarten.
Unter anderem finden während der Messe die offiziellen deutschen Skateboardmeisterschaften in der Disziplin „Street" statt. Die von der "Club of Skaters" (C.O.S.) ins Leben gerufene Veranstaltung wird Top-Fahrer aus ganz Deutschland anziehen. Am Freitag das Warm up (nachmittags Eintritt frei, keine Messe nur Workshops), Samstag ab 10 Uhr Qualifikationsläufe und Sonntag die Entscheidungen der Meisterschaft.
Weitere Programmpunkte sind BMX-Shows und Konzerte während der Messe. David Grabe und Joseh werden an allen drei Tagen Live-Musik zum Besten geben. Weitere Highlights werden die Abendveranstaltungen am Freitag im Tower mit „Indie Army Now", und am Samstag die Bremer Partyreihe „Danger Danger" mit dem Live Act „Schluck den Druck" im Schlachthof sein.
Die Tickets für die „Passion Sports Convention" kosten ab 5,- € für ein Schülertagesticket, bis maximal 16,- € für ein reguläres Wochenendticket inklusiver aller Side Events und Abendveranstaltungen. Darüberhinaus gelten die Tickets auch für die parallel in den Messehallen vier und fünf stattfindende Messe „fahrrad.markt.zukunft&outdoor"
Eine Meldung von ZDnet (zdnet.de): "In den meisten Bewerbungsgesprächen sind die Auftritte von Bewerbern in Sozialen Netzen wie Facebook, Xing oder LinkedIn kein Thema. Das hat eine Umfrage der Jobbörse Stepstone unter über 4.000 Arbeitnehmern aus Deutschland ergeben. 89 Prozent sagen, sie seien noch nie in einem Bewerbungsgespräch auf ihre persönlichen Seiten angesprochen worden. In 4 Prozent der Fälle gab es einen indirekten Bezug, da der Gesprächspartner Dinge ansprach, die er nur von diesen Seiten wissen konnte. 7 Prozent haben schon einmal erlebt, dass sie direkt auf ihr Profil bei einer Seite angesprochen wurden."
Mit 17,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen ist die neue Serie "Lie to me" gestern bei Vox gestartet und sicherte sich den Tagessieg bei den jungen Zuschauern. Insgesamt verfolgten 4,14 Millionen Zuschauer ab 3 Jahre den Serienauftakt um 21.15 Uhr. (presseportal.de)
In der Hauptrolle der neuen Crime-Serie ist Tim Roth als Dr. Cal Lightman zu sehen. Als Experte auf dem Gebiet der Wahrnehmungsforschung liest Lightman in menschlichen Gesichtern wie in einem offenen Buch. Sein Talent nutzt er, um der Regierung und Polizei bei besonders schwierigen Fällen der Straffverfolgung zu helfen.
Tatsächlich ist die US-Serie "Lie to me" inspiriert von den wissenschaftlichen Erkenntnissen des renommierten amerikanischen Wahrnehmungsforscher Dr. Paul Ekman.
Der US-Konzern Live Nation eröffnet in Deutschland eine Niederlassung, um vor allem CTS Eventim Konkurrenz machen.
"Wir sind nun gut positioniert, um mit der historischen Dominanz von CTS im deutschen Konzert- und Ticketmarkt konkurrieren zu können. Das ist unglaublich aufregend.", so Alan Ridgeway, CEO International bei Live Nation Entertainment gegenüber Mediabiz (mediabiz.de).
Die ersten Shows unter Betreuung der deutschen Niederlassung sind drei Konzerte von Lady Gaga in Berlin, Hamburg und Oberhausen, die am 12. März in den Vorverkauf gehen.
Die CTS Eventim AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in München. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist in Bremen. Weiterhin gibt es Zweigstellen in Hamburg, Oberhausen, Frankfurt am Main und Berlin (de.wikipedia.org).
Ob Live Nation die Lady Gaga Tournee so gelegt hat, um CTS vor der eigenen Haustür zu provozieren, ist leider nicht bekannt.
Mit 14 schworen sich die Schulfreunde Steve „Lips “ Kudlow und Robb Reiner aus Toronto für immer zusammen zu rocken. Mit ihrer Band Anvil wurden sie zu Halbgöttern des kanadischen Metal und veröffentlichten 1982 eines der härtesten Albums in der Metal-Geschichte: „Metal on Metal “. Das Album
Tel Aviv, Jaffa, Ajami. Hier ist das Babel der Gegenwart, das Leben ein permanenter Ausnahmezustand. Seit langem Verfeindete leben hier als Nachbarn auf engstem Raum. Omar, der sich in die junge Hadir verliebt hat, wird in einen blutigen Streit mit einer mächtigen arabischen Familien verwickelt und
Malik El Djebena (TAHAR RAHIM), gerade 19 Jahre alt, wird zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Franzose maghrebinischer Abstammung landet in einem Gefängnis, das von einer korsischen Mafiagruppe unter der Führung von César Luciano (NIELS ARESTRUP) kontrolliert wird. Luciano bietet dem
Manchmal sind es nur Sekunden, die ein ganzes Leben auf den Kopf stellen können. Sekunden, in denen Vertrautes verschleiert, Freunde zu Feinden werden und sich das Dunkelste offenbart… Thomas Craven (Mel Gibson) ist ein altgedienter Detektiv der Mordkommission des Boston Police Departments. Als sein
Laut dem Bericht "Investing in Music" investieren Musikfirmen weltweit jährlich 5 Milliarden Dollar in den Aufbau und die Vermarktung von Künstlern. 16 Prozent der Einnahmen würden Musikfirmen in den Aufbau von Newcomern stecken und damit zum Beispiel die Pharmaindustrie - bezogen auf den prozentualen Anteil der Investitionen für "Forschung" - hinter sich lassen, so der Bericht.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2009 für das Land Bremen weist einen Rückgang der registrierten Straftaten auf 93.064 aus und eine Verbesserung der Aufklärungsquote auf 47,3 Prozent. "Das ist der beste Wert seit mehr als zehn Jahren", so Innensenator Ulrich Mäurer gegenüber Radio Bremen (radiobremen.de)
Gewaltdelikte: 3.454 - Aufklärungsquote 66,6 Prozent
Raubdelikte: 1.240 - Aufklärungsquote 46 Prozent
Diebstähle aus Autos 8.930 - Aufklärungsquote 3,7 Prozent
Einbruchdiebstahl 3.402 - Aufklärungsquote 13,7 Prozent
Vorsätzliche einfache Körperverletzung 4.613 - Aufklärungsquote 89,7 Prozent
Schwere und gefährliche Körperverletzung 2.073 - Aufklärungsquote 78.4 Prozent
Sowohl bei den Einbruchsdiebstählen, als auch bei den Fahrraddiebstählen tragen die Bremer Bürger eine Mitschuld an den Taten: Die Bremer Polizei weist darauf hin, dass bei vielen Einbrüchen Fenster oder Türen viel zu leicht zu öffnen gewesen sein und jedes vierte bis fünfte geklaute Rad sei nicht angeschlossen gewesen (radiobremen.de).
Bilanz: „Unser Star für Oslo" Laut eines Unternehmenssprechers, hat sich für Pro7 das Format gelohnt. So verfolgten letzten Dienstag laut dwdl.de 14,4 % aller 14- bis 49-jährigen Zuschauer die Sendung zum Halbfinale, 2,3 Millionen waren es insgesamt. Der durchschnittliche Marktanteil über alle Sendungen lag mit 13,4 % deutlich über Senderschnitt.
Auch die anschließende „TV total"-Sendung profitierte: 1,4 Mio Zuschauer insgesamt und bemerkenswerte 15 % aller 14- bis 49-jährigen Fernsehzuschauer verfolgten die Sendung.
Adolf-Grimme-Preise gestern verliehen Wie quotenmeter.de berichtet, räumten vor allem ZDF Produktionen („Die Wölfe", „Mörder auf Amrum" u. a.) ab. In der Kategorie Unterhaltung erhielt Oliver Welke für seine „heute-show" ein Auszeichnung. Ebenfalls ausgezeichnet: Ina Müller für ihre Sendung „Inas Nacht".
Als einer der wenigen Preisträger aus der Riege der Privatsender, erhielt der DSF-Film „Tabubruch" eine Auszeichnung. Aljoscha Pauses Werk über Homosexualität im Fußball, bestach laut Jury durch sensible Zwischentöne und fehlende Sensationshascherei. Der Sender wiederholt den Film morgen um 19 Uhr.
Gestern Mittag wurden Einsatzkräfte zum Mahndorfer Bahnhof gerufen. Ein 25-jähriger Mann hatte auf dem Bahnsteig einer Frau die Handtasche entrissen und war geflohen. Passanten auf dem Bahnsteig waren aufmerksam geworden und einer hatte dem Flüchtenden ein Bein gestellt. Der Räuber stürzte, verlor die Handtasche, rappelte sich wieder auf und setzte seine Flucht fort.
Noch während der Anzeigenaufnahme hörten die Beamten über Funk von einem versuchten Raubüberfall in der Straße Nusshorn. Ein 25-jähriger Achimer mit stark gerötetem Gesicht und tränenden Augen berichtete, dass er soeben überfallen und mit Tränengas besprüht worden sei. Der Angreifer habe erfolglos versucht, ihm seine Geldbörse aus der Hosentasche zu ziehen.
Den Beamten war sofort die starke Ähnlichkeit dieses Mannes mit dem flüchtigen Handtaschenräuber aufgefallen. Außerdem wies er an seiner Bekleidung typische Sturzspuren auf und führte ein Bahnticket mit sich, das einen direkten Hinweis auf den Zug von Achim nach Mahndorf gab. Nach seiner Festnahme wies er die ihm vorgeworfene Tat von sich. Die Ermittlungen dauern an (presseportal.de).